Viele Menschen sind inzwischen sensibilisiert, was Strahlen aus Handys und Mobilfunkmasten angeht. Die tatsächlichen Effekte von Funkwellen aus Mobilfunkanlagen werden in Fachkreisen heftig diskutiert.
Auf der einen Seite die Verfechter der Mobilfunktechnik, die nicht müde werden, immer neue Gutachten aus dem Hut zu zaubern, die die Unschädlichkeit der Mobilfunktechnik belegen sollen.
Auf der anderen Seite die Bürger, die in unmittelbarer Nähe einen Mobilfunkmasten stehen haben und seit dessen Errichtung über gesundheitliche Beschwerden klagen.
Tatsache ist, es lassen sich für beide Argumentationen Beweise liefern. Mobilfunktechnik hat wohl keine unmittelbaren schädlichen Effekte auf lebende Zellen. Über langzeitige Auswirkungen ist jedoch noch wenig bekannt, da die Mobilfunktechnik ja auch erst ein junges Fachgebiet ist.
Zur Beruhigung aller Bürger, die eine WLAN-Antenne auf Nachbars Dach sehen: WLAN sendet mit einer ungleich geringeren Sendeleistung als Mobilfunk. Die Begründung liegt im Wort selbst: Mobilfunk.
Handys ändern naturgemäß ständig ihre Position und sollen auch innerhalb von Gebäuden funktionieren, obwohl die nächstgelegene Basisstation einige Kilometer entfernt ist. Deshalb muß diese Technik eine hohe Sendeleistung breit streuen, um alle möglichen Standorte abdecken zu können.
WLAN-Richtfunk dagegen bezieht sich auf zwei fest definierte Punkte in der Landschaft. Aus diesem Grund kann eine sehr viel geringere Sendeleistung mit entsprechender Bündelung direkt auf den jeweiligen Punkt gerichtet werden.
Spätestens an der Schlafzimmerwand oder der verspiegelten Fensterscheibe ist Schluß mit WLAN-Funkwellen. Man kann also beruhigt schlafen gehen.
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